Collier Spezialitäten Manufaktur

Über uns

Die Ursprünge der 1958 in Hamburg gegründeten Firma „Collier Vertrieb – Karl-Heinz Cordes GmbH & Co.“ reichen zurück auf Wilhelm Tangermann, dem Großvater des heutigen Beraters, Jörn Tangermann.

Am 10. Dezember 1925 meldete Wilhelm Tangermann bei der Gewerbepolizei Abt. III in Hamburg sein Gewerbe an. Er gründete die Firma „Tangermann’s Kaffee Geschäfte“.

Aus den USA brachte er - neben den damals sehr wertvollen Dollars - eine neue Geschäftsidee mit. Nach heutiger Lesart würde man sagen: „Kaffee und Süßwaren Diskount-Läden“.

Er beteiligte sich an einem Süßwarenhersteller, der schon bald nur noch für ihn produzierte. In der Zentrale in Hamburg in der Hasselbrookstraße wurde Kaffee geröstet und zugekaufte Waren veredelt.

Zu Beginn des Krieges, 1939, betrieb Wilhelm Tangermann – tatkräftig von seiner Ehefrau Alice unterstützt 20 Filialen mit der Zentrale.

Im Laufe des Krieges gingen 14 Filialen und die Zentrale durch Kriegseinwirkung verloren.

Doch bereits im August 1948 wurde die erste Nachkriegsfiliale eröffnet.

Gleichzeitig entstand der erste Bauabschnitt der neuen
Zentrale in der Diagonalstraße in Hamburg.

Man knüpfte an das erfolgreiche Vorkriegskonzept an. Es entstanden: Eine Süßwaren-Produktion, eine Keksbäckerei sowie die Weinkellerei und die Spirituosenherstellung. Letztere geführt von dem Sohn, Harald Tangermann, Destillateur und Weinküfer.

Diese Abteilung war die Keimzelle der Firma Collier. Harald Tangermann entwickelte zwei Produkte, die er auch außerhalb des eigenen Filialnetzes vertreiben wollte: Collier Rubin (ein Dessertwein), und den ersten industriell hergestellten Rum-Topf.

Da die Warenbezeichnung „Collier-Rubin“ wegen der französischen Anmutung nicht verkehrsfähig war, war er so findig, die neue, 1958 gegründete Vertriebsfima, „Collier“ zu nennen. Damit stand der Bezeichnung „Collier-Rubin“ nichts mehr im Wege. Dem Erzeugnis war jedoch kein Erfolg beschert, aber der Name Collier war geboren.

Das zweite Produkt, der Rum-Topf, erwies sich dann als sehr erfolgreich. Als „Lüneburger Rum-Topf“ nach dem Originalrezept der Wilhelmine Steckelberg vom Kloster Lüne, kam das Produkt auf den Markt. Wilhelmine Steckelberg war die Großmutter des Teilhabers Karl-Heinz Cordes, der 1971 bei einem Autounfall ums Leben kam.

In der Folgezeit entstanden weitere alkoholische Fruchtspezialitäten wie „Lüneburger Feuerkirschen“, “Lüneburger Himbeertopf“ und viele mehr.
Die „6 von Collier“ - eine Geschenkpackung - war bald ein im Fachhandel breit gestreuter Artikel.

Nach dem Ausscheiden von Herrn Harald Tangermann im Jahre 1982 übernahm dessen Bruder, Werner Tangermann, die Firma und baute sie aus. Das Unternehmen zog 1983 von Hamburg, Diagonalstr., in die im Familienbesitz befindlichen heutigen Räume nach Oststeinbek.

1989 übergab Werner Tangermann das Unternehmen an seinen Sohn Jörn Tangermann.

Jörn Tangermann, Destillateur und Kaufmann, baute das Sortiment um und führte ganz neue Produktgruppen ein. Er steigerte die Umsätze und rationalisierte die Betriebsabläufe.
Heute ist Collier ein Unternehmen mit ca. 40 Mitarbeitern und vom Feinkostmarkt in Deutschland nicht mehr wegzudenken. Innovation und kontinuierliche Verbesserung aufbauend auf traditionelle Rezepte und hochwertige Zutaten sind die Basis des Firmenerfolges.

Um die Vielfältigkeit unseres Sortiments weiter zu gewährleisten und auszubauen, haben wir uns entschieden, eine strategische Partnerschaft mit der Firma interTee einzugehen.
Mit dieser Partnerschaft können wir die seit Jahren steigenden Anforderungen wie Chargenrückverfolgung, Allergenkennzeichnung und Kennzeichnung von Nährwerten sicherstellen und
Ihnen weiterhin höchste Qualität liefern.

Mit großer Freude begrüßen wir zum 01.07.2016 Herrn Holger Sturm als neuen Eigentümer der Collier Spezialitäten Manufaktur. Herr Sturm wird mit Herrn Jörn Tangermann, als Berater an seiner Seite, die Firma Collier weiter in die Zukunft führen. Dabei bleibt die Collier Gesellschaft unter der Führung von Herrn Holger Sturm eigenständig.